Ausländerinitiative Bedburg-Hau
Leitungsteam

Über uns

Seit 1993 engagieren sich die Mitglieder des Ausländerinitiativkreises ( A I K ) für Flüchtlinge, die der Gemeinde Bedburg-Hau zugewiesen sind.

Träger ist die Katholische Kirchengemeinde Heiliger Johannes der Täufer Bedburg-Hau. Unterstützt wird der AIK auch durch die Gemeinde Bedburg-Hau. Viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich für eine lebendige Willkommenskultur und die Integration der Flüchtlinge ein.

Den Startpunkt setzten zu Beginn der 90er Jahre etwa zehn Ehrenamtliche. Nach der großen Flüchtlingswelle der letzten Jahre (mit bis zu 250 Flüchtlingen in Bedburg-Hau) hatte sich die Anzahl der Mitarbeitenden auf rund 60 Personen erhöht (und ist zwischenzeitlich auf rund 30 Personen gesunken).


Wir bieten durch Patenschaften, Beratungsgespräche, Sprachkurse, Freizeitangebote,  und verschiedene andere Projekte (Kleiderstube, Nähstube, Möbellager, Fahrradwerkstatt und Projektgarten) Hilfen zur Integration an. Unser Ziel ist es, den Flüchtlingen durch die Begegnung, den Austausch und die Erfahrungen die Werte und Regeln unserer Gesellschaft nahezubringen. Wir möchten durch unser Engagement dazu beitragen, dass sich die Geflüchteten gut in unsere Gesellschaft integrieren. Auf diesem Weg ist es unser Ziel, sie zu unterstützen und zu begleiten und ihnen so Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen.

Die Gemeinde Bedburg-Hau hat auf unseren Vorschlag hin zum 1.2.2016 eine Stelle für eineIntegrationsbeauftragte/ Integrationsbeauftragten geschaffen. Nach Klaus Reiners und Gertraud Gleichmann hat  Herr Sebastian Hiller diese Stelle übernommen. Das Büro des Integrationsbeauftragten befindet sich in Bedburg-Hau, Hauer Str. 13, Raum 211. Telefonisch erreichbar ist er unter der Nummer 02821 9792445 oder 015785582894.

Schwerpunkte seiner Arbeit sind:

  • Bestehende Integrationsangebote koordinieren und festigen
  • Neue Integrationsangebote vorschlagen und aufbauen
  • Freiwilligenmanagement in enger Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Strukturen vor Ort: Konzepte entwickeln, Arbeit koordinieren, neue Freiwillige gewinnen und einführen, Freiwillige fachlich begleiten, motivieren und integrieren
  • Fördergelder gewinnen und verwalten
  • Bindeglied zwischen MigrantInnen und Gemeinde sein
  • Lotsenfunktion zu den Regelstrukturen (Beratung, Ämter, etc.)
  • Netzwerkarbeit
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Friedliches Zusammenleben in den Kommunalen Unterkünften fördern

Die Arbeit des AIK wird seit Januar 2016 durch ein Leitungsteam koordiniert.

Sprecher des Leitungsteams:

Gerd Timmer, Tel. 02821 60282, Email: aik-bedburg-hau@t-online.de

Vertreterinnen: Annegret Ries, Tel. 02821 6487 und  Mechtild Bielenberg-Keller, Tel. 016092250767 Email: mecbiekel@gmail.com

Wir bedanken uns herzlich bei den Spenderinnen und Spendern für die vielen Kleider-, Möbel-, Fahrrad- und Sachspenden und natürlich auch für die großzügigen Geldspenden. Mit ihrer Hilfe konnten wir vielen Menschen helfen, sich der Jahreszeit entsprechend zu kleiden, ihre Unterkunft einzurichten und wieder mobil zu werden. Die Geldspenden haben wir für besondere Notlagen, für Ausflüge zum Maislabyrinth, zum Xantener Weihnachtszirkus sowie für den Besuch des Hallenbads verwendet. Nochmals ganz herzlichen Dank!"

Unser Engagement wurde mehrfach ausgezeichnet, und zwar 2016 mit dem Bürgerpreis der SPD, der „Bedburg-Hauer Stele" und 2017 mit dem  "Robin Hood-Orden" der Karnevalsgesellschaft "Gute Laune Hau". Im Jahr 2018 erhielten wir als einer von 58 Mitbewerbern den Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrats NRW und im Jahr 2020 wurde unser Projektgarten „Niederrhein trifft Orient“ auf dem Loosenhof“  mit dem Umweltpreis der Firma Westenergie ausgezeichnet.

Im Jahr 2020 haben wir uns der internationalen Bewegung „Seebrücke“ angeschlossen. Diese setzt sich dafür ein, dass Menschen auf der Flucht einen Ort zum Ankommen finden - einen Sicheren Hafen.

Auf unseren Antrag hin hat der Rat der Gemeinde Bedburg-Hau in der Sitzung vom 04.02.2021 einstimmig beschlossen, sich der Bewegung „Seebrücke“ anzuschließen.

Damit ist die Gemeinde Bedburg-Hau neben der Stadt Kevelaer die zweite Kommune im Kreis Kleve, die sich dieser Bewegung anschließt. Insgesamt haben sich zwischenzeitlich mehr als 220 Kommunen der „Seebrücke“ angeschlossen, die sich u.a. bereit erklären, über die übliche Verteilungsquote hinaus, Flüchtlinge aufzunehmen.

 

 

Kurzfilm über uns